Das Wichtigste in Kürze
- Erst die Aufgabe, dann das Tool. Loom wird für kurze Nachrichten, Klickanleitungen und Prozessdokumentation genutzt, und für jede dieser Aufgaben gibt es passendere Werkzeuge.
- Für Video-Nachrichten: Cap, Tella und Claap decken den Kern von Loom ab, mit Unterschieden bei Datenhaltung, Bearbeitung und Preis.
- Für Klickanleitungen: Scribe, Tango, Guidde, FlowShare, Folge und iorad erzeugen aus Klicks eine Schrittfolge, manche Werkzeuge auch aus einer Videoaufnahme.
- Für Abläufe jenseits des Bildschirms: An Maschine, Anlage oder Werkbank braucht es Kameraaufnahmen und eine gepflegte, auffindbare Fassung. Clypp macht aus einer Handyaufnahme am Arbeitsplatz eine Schrittanleitung mit Video und Vertonung.
- Loom bleibt oft die richtige Wahl, wenn ein Team tief in Jira und Confluence arbeitet.
Die Suche nach einer Loom-Alternative beginnt meist mit einem konkreten Ärgernis: dem Limit im kostenlosen Plan, dem Preis pro Nutzer, der Frage nach dem Serverstandort. Die passende Antwort hängt aber weniger vom Ärgernis ab als von der Aufgabe, für die Loom im Team tatsächlich eingesetzt wird.
Dieser Vergleich stützt sich auf zwei Perspektiven: die Loom-Vergleiche von letsbecrazy.de und remote-job.net, zwei Seiten rund um Remote-Arbeit, sowie zwei Beiträge des Software-Vergleichsportals Digital Affin zur Prozessdokumentation und zu interaktiven Anleitungen. Alle Preise und Planangaben wurden am 29. September 2026 auf den Preisseiten der Anbieter geprüft.
Warum Teams nach einer Loom-Alternative suchen
Loom gehört seit der Übernahme zu Atlassian. Der kostenlose Starter-Plan erlaubt laut Loom-Preisseite bis zu 25 Videos pro Person, Bildschirmaufnahmen bis fünf Minuten und eine Videoqualität bis 720p. Der Business-Plan kostet 18 US-Dollar pro Nutzer und Monat, mit KI-Funktionen 24 US-Dollar.

remote-job.net rechnet das im Vergleich „Loom Alternative 2026: 5 Video-Messaging-Tools für Remote-Teams" für ein Team von zehn Personen durch und kommt auf 180 US-Dollar im Monat. letsbecrazy.de nennt in „Loom-Alternative: Die 10 besten Tools fuer Bildschirmaufnahmen und Async-Videos [2026]" weitere Gründe für einen Wechsel: die Datenhaltung auf US-Servern und die Unsicherheit darüber, wie sich Loom innerhalb des Atlassian-Ökosystems weiterentwickelt.
Die erste Frage: wofür nutzt das Team Loom eigentlich?
Beide Vergleiche kommen an diesem Punkt zum selben Schluss. remote-job.net formuliert ihn am Ende seiner Auswahl so:
„Die Wahl hängt davon ab, wofür das Team Loom hauptsächlich nutzt und welche Anforderungen in den Vordergrund rücken."
remote-job.netVergleich „Loom Alternative 2026"Quelle: remote-job.net, „Loom Alternative 2026: 5 Video-Messaging-Tools für Remote-Teams"Das Software-Vergleichsportal Digital Affin trennt in seinem Beitrag „Prozesse dokumentieren" entsprechend drei Werkzeugklassen: Software für Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Programme für Bildschirmaufnahmen und digitale Whiteboards. Übertragen auf die typische Loom-Nutzung ergeben sich drei Aufgaben: die kurze Video-Nachricht, die Klickanleitung für eine Software und die Arbeitsanweisung für einen Ablauf, der gezeigt werden muss. Für diese dritte Aufgabe ist Clypp, der Anbieter dieses Blogs, gebaut, und genau sie fehlt in den meisten Loom-Vergleichen.
Für kurze Video-Nachrichten: Cap, Tella und Claap
Wer Loom vor allem für Updates, Feedback und kurze Erklärungen im Team nutzt, sucht einen Ersatz im engeren Sinn. remote-job.net hat seine Auswahl bewusst auf Video-Messaging für Remote-Teams beschränkt und gibt für den Umstieg eine klare Empfehlung:
„Wer gerade von Loom wechselt, sollte mit Cap beginnen: Der eingebaute Loom-Importer macht die Migration bestehender Videos unkompliziert."
remote-job.netVergleich „Loom Alternative 2026"Quelle: remote-job.net, „Loom Alternative 2026: 5 Video-Messaging-Tools für Remote-Teams"Cap ist quelloffen, der Code liegt auf GitHub, überwiegend unter der Lizenz AGPLv3. Das Tool lässt sich selbst betreiben oder mit eigenem S3-Speicher verbinden, womit Aufnahmen die eigene Infrastruktur nicht verlassen müssen. Cap Pro kostet laut Anbieter 12 US-Dollar pro Nutzer und Monat, bei jährlicher Zahlung 8,16 US-Dollar.

Tella legt den Schwerpunkt auf sauber gestaltete Aufnahmen mit Layouts, Hintergründen und Bearbeitung im Browser. remote-job.net sieht Tella deshalb bei Onboarding-Videos, Kunden-Demos und internen Wissens-Updates vorn. Der Pro-Plan kostet laut Anbieter 13 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.

Claap verbindet Video-Nachrichten mit Meeting-Aufnahmen und KI-Zusammenfassungen. Der Anbieter wirbt mit Hosting in der EU, DSGVO-Konformität und einer Zertifizierung nach SOC 2 Type II. letsbecrazy.de nennt Claap neben Cap die beste Option seiner Liste, wenn es um die DSGVO geht.

Für Sonderfälle nennt letsbecrazy.de weitere Werkzeuge: Vidyard für Vertriebsteams, mit Anbindung an CRM-Systeme, Descript für die Nachbearbeitung über das Transkript und OBS Studio als kostenlose, quelloffene Software für lokale Aufnahmen, allerdings ohne eigenen Link zum Teilen.
Auch Clypp, der Anbieter dieses Blogs, nimmt Bildschirm und Webcam im Browser auf und teilt das Ergebnis per Link. Gebaut ist Clypp aber für Aufnahmen, die bleiben sollen: Anleitungen und Anweisungen statt einmaliger Nachrichten. Mehr dazu weiter unten.
Für Klickanleitungen: Scribe, Tango, Guidde und weitere
Ein Teil der Loom-Videos ist in Wahrheit eine Anleitung: wie man in einem System einen Vorgang anlegt, einen Bericht zieht oder eine Freigabe erteilt. Jan Siebert, Gründer von Digital Affin, beschreibt in „Tutorials & interaktive Anleitungen erstellen", woran klassische Dokumentation dabei scheitert:
„Ich selbst habe früher oft versucht, Prozesse mit Screenshots und langen Texten zu dokumentieren. Aber ich habe schnell gemerkt, dass sich kaum jemand die Zeit nimmt, eine solche Anleitung wirklich zu lesen."
Jan SiebertGründer von Digital AffinQuelle: Digital Affin, „Tutorials & interaktive Anleitungen erstellen leicht gemacht"Für diese Aufgabe sind Scribe und Tango gebaut. Beide zeichnen Klicks auf und erzeugen daraus automatisch eine Schrittfolge mit Screenshots, die sich als Link teilen oder einbetten lässt. In den kostenlosen Plänen funktioniert das nur im Browser, Desktop-Anwendungen erfassen beide erst in bezahlten Plänen. Tango begrenzt den kostenlosen Plan auf fünf geteilte Workflows.


Guidde macht aus der Klickfolge ein kurzes How-to-Video mit KI-Stimme. Der kostenlose Plan umfasst bis zu 25 How-to-Videos für Web-Anwendungen, Desktop-Anwendungen gibt es erst im Business-Plan für 39 US-Dollar pro Creator und Monat bei jährlicher Zahlung.

FlowShare von miraminds zeichnet Abläufe in Desktop-Anwendungen und im Browser auf, ausdrücklich auch in SAP, und erzeugt daraus eine Anleitung im eigenen Design. Der Professional-Plan kostet 37,50 Euro pro Autor und Monat bei jährlicher Zahlung. Digital Affin führt FlowShare ebenfalls in seiner Übersicht.

Folge speichert alle Anleitungen ausschließlich lokal und verzichtet auf ein Abo: Die persönliche Lizenz kostet einmalig 75 Euro, kostenlos sind fünf Anleitungen. iorad setzt auf interaktive Tutorials, die Lernende selbst nachklicken, ansehen oder als Quiz durchlaufen. Bezahlte Pläne beginnen bei 200 US-Dollar im Monat für einen Autor.


Die Grenze der reinen Klick-Werkzeuge ist der Bildschirm. Was nicht als Klick in einer Anwendung passiert, wird auch nicht als Schritt erfasst.
Einen anderen Weg geht Clypp, der Anbieter dieses Blogs: Die Schrittanleitung entsteht dort nicht aus protokollierten Klicks, sondern aus einer Aufnahme. Man nimmt den Bildschirm auf und erklärt nebenbei, genau wie in einem Loom-Video. Clypp schneidet die Aufnahme, erzeugt pro Schritt einen Screenshot, einen Schritttitel und eine Anweisung und legt das Video mit einer KI-Vertonung dazu, die sich in mehr als 100 Sprachen übersetzen lässt. Weil der ganze Bildschirm aufgenommen wird und nicht Klicks in einem Browser-Tab, sind auch Desktop-Anwendungen wie SAP GUI und Sitzungen über Citrix abgedeckt, auch im kostenlosen Plan. Ändert sich etwas, wird der betroffene Schritt neu aufgenommen, statt ein Dokument zu überarbeiten.

Wenn der Ablauf nicht am Bildschirm stattfindet
Cornelius Rück, Online-Redakteur bei Digital Affin, ordnet in „Prozesse dokumentieren" die Werkzeuge nach Art des Prozesses und hält fest, dass nicht jede Dokumentation ein Flussdiagramm braucht:
„Doch nicht für alle Prozesse ist eine so umfangreiche Dokumentation in einem Flussdiagramm nötig. Für kleine Anleitungen oder Ähnliches reichen oft auch kurze Bildschirmaufnahmen, in denen die Aufgabe Schritt für Schritt gezeigt und erklärt wird."
Cornelius RückOnline-Redakteur bei Digital AffinQuelle: Digital Affin, „Prozesse dokumentieren"Für Abläufe an Maschine, Anlage oder Werkbank gilt dasselbe Prinzip: zeigen und erklären, Schritt für Schritt. Nur hilft dort weder ein Bildschirmrekorder noch ein Klick-Tool, weil der Ablauf mit den Händen passiert. Dazu kommt eine Anforderung, die Video-Nachrichten nicht haben: Eine Arbeitsanweisung muss auffindbar sein, in der gültigen Fassung vorliegen und nach einer Prozessänderung aktualisiert werden.
Damit fallen die Klick-Werkzeuge weg, und übrig bleiben Werkzeuge, die mit Kameraaufnahmen arbeiten. Bei der Auswahl helfen drei Fragen: Lässt sich ein einzelner Schritt neu aufnehmen, ohne alles neu zu produzieren? Gibt es Freigabe und Versionierung? Und ist die Anleitung dort abrufbar, wo die Frage entsteht, etwa per QR-Code an der Maschine? Für kurze Nachrichten unter Kollegen ist so ein Werkzeug allerdings mehr als nötig.
Clypp: Arbeitsanweisungen aus einer Handyaufnahme
Genau für diese Aufgabe ist Clypp gebaut, und hier trennen sich die Werkzeuge dieses Vergleichs. Die Klick-Werkzeuge können einen Handgriff nicht erfassen, weil es keinen Klick gibt, den sie protokollieren könnten. Die Videorekorder können ihn filmen, aber das Ergebnis bleibt ein einzelner Clip, den man von vorne bis hinten ansehen muss. Clypp verbindet beides: Wer den Ablauf beherrscht, filmt ihn mit Handy oder Tablet bei der Arbeit, erklärt dabei, und Clypp macht aus der Aufnahme eine Schrittanleitung.
| Werkzeuge in diesem Vergleich | Kann Handarbeit erfassen | Macht daraus eine Schrittanleitung |
|---|---|---|
| Videorekorder: Loom, Cap, Tella, Claap | Ja, als Video | Nein, es bleibt ein Clip |
| Klick-Werkzeuge: Scribe, Tango, Guidde, FlowShare, Folge, iorad | Nein, es gibt keinen Klick | Nur für Klicks am Bildschirm |
| Clypp | Ja, mit Handy oder Tablet | Ja, automatisch: Bild, Titel und Anweisung pro Schritt |

So läuft es am Arbeitsplatz:
1. Bei der Arbeit aufnehmen. Handy oder Tablet in der einen Hand, die Aufgabe in der anderen, nebenbei erklären. Kein Drehbuch, kein Kamerateam.
2. Clypp strukturiert. Pausen fallen weg, der Hallenlärm wird unterdrückt, die Aufnahme wird in Schritte mit Bild, Titel und Anweisung zerlegt. Dazu kommt auf Wunsch eine KI-Vertonung, übersetzbar in mehr als 100 Sprachen.
3. Prüfen und freigeben. Gesichter von Kollegen im Bild lassen sich automatisch verpixeln, was für den Betriebsrat oft entscheidend ist, und Inhalte durchlaufen vor der Veröffentlichung eine Freigabe.
4. An der Maschine nutzen. Ein QR-Code am Arbeitsplatz öffnet die Anleitung auf Tablet oder Handy. Die mobile App spielt Inhalte auch offline ab, und Anleitungen lassen sich in bestehende Systeme wie Teams oder SAP einbetten.
5. Einen Schritt ändern, nicht die ganze Anweisung. Ändert sich der Ablauf, wird der betroffene Schritt neu aufgenommen. Umschreiben muss niemand etwas.

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In der Praxis macht genau das am Shopfloor den Unterschied. Bei Rosenberger sind in den ersten sechs Monaten mehr als 500 Tutorials entstanden, bei RATIONAL war Clypp 14 Tage nach dem Kickoff in der Produktion im Einsatz. Auch der Laborgerätehersteller Elementar dokumentiert seine Abläufe so.
Welches Werkzeug für welche Aufgabe?
Kurze Video-Nachricht, Feedback, Status-Update: Cap, Tella oder Claap. Wer von Loom umzieht und bestehende Videos mitnehmen will, beginnt mit Cap.
Klickanleitung für eine Software: Scribe, Tango oder Guidde im Browser, FlowShare oder Folge auch für Desktop-Anwendungen, iorad für interaktives Nachklicken. Soll aus derselben Aufnahme auch ein Video mit Vertonung entstehen: Guidde oder Clypp, wobei Clypp auch Desktop-Anwendungen wie SAP GUI abdeckt.
Arbeitsanweisung für einen Ablauf an Maschine oder Arbeitsplatz: Clypp, mit Kameraaufnahme, automatischer Schrittfolge, Freigabe und QR-Zugriff an der Maschine. Keines der Klick-Werkzeuge deckt diese Aufgabe ab.
Software-Anleitungen und Shopfloor-Anweisungen in einer Bibliothek: Clypp.
Tiefe Einbindung in Jira und Confluence: Loom behalten.
Einen ausführlichen Vergleich von Plattformen für SOPs und Arbeitsanweisungen bietet unser Beitrag KI-Tools für SOPs 2026.
Wann Loom die richtige Wahl bleibt
Ein Wechsel lohnt sich nicht in jedem Fall. letsbecrazy.de widmet dem einen eigenen Abschnitt und nennt als stärkstes Argument die Einbindung in das Atlassian-Ökosystem:
„Loom ist tief in Confluence und Jira integriert. Videos lassen sich direkt in Issues und Pages einbetten."
letsbecrazy.deVergleich „Loom-Alternative: Die 10 besten Tools"Quelle: letsbecrazy.de, „Loom-Alternative: Die 10 besten Tools fuer Bildschirmaufnahmen und Async-Videos [2026]"Dazu kommen laut letsbecrazy.de bestehende Enterprise-Lizenzen, bei denen die Kosten eines Wechsels den Spareffekt oft überwiegen. Wer Loom per SSO ausgerollt hat und vor allem in Jira-Tickets und Confluence-Seiten mit Video arbeitet, fährt mit Loom Business meist besser als mit einem Umzug.
Häufige Fragen zu Loom-Alternativen
Welche Loom-Alternative ist kostenlos?
Cap ist für die private Nutzung kostenlos, lokale Aufnahmen haben kein Zeitlimit, geteilte Links sind im Gratisplan auf fünf Minuten begrenzt. Scribe, Tango und Guidde haben kostenlose Pläne für Klickanleitungen im Browser, Folge ist für fünf Anleitungen kostenlos, Claap hat einen kostenlosen Plan mit insgesamt 300 Aufnahmeminuten. OBS Studio ist vollständig kostenlos, aber ohne Link zum Teilen.
Auch Clypp hat einen kostenlosen Plan: 25 Inhalte, bis zu fünf Nutzer und Aufnahmen bis fünf Minuten, vom Bildschirm oder von der Kamera.
Welche Loom-Alternative eignet sich am besten für den Datenschutz?
Am meisten Kontrolle bietet ein Tool, dessen Daten die eigene Infrastruktur nicht verlassen: Cap lässt sich selbst betreiben oder mit eigenem S3-Speicher verbinden. Claap wirbt mit Hosting in der EU. Ob ein Tool im eigenen Unternehmen zulässig ist, klärt am Ende ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter, nicht die Werbeaussage.
Clypp, der Anbieter dieses Blogs, hostet ausschließlich in der EU, ist nach ISO 27001 zertifiziert und schließt einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab.
Lassen sich bestehende Loom-Videos mitnehmen?
Cap bietet dafür einen eigenen Importer für Loom-Videos. Bei anderen Anbietern lohnt vor dem Wechsel ein Blick in die Dokumentation.
Reicht ein Bildschirmrekorder für die Prozessdokumentation?
Für kurze Anleitungen am Bildschirm oft ja, das hält auch Digital Affin fest. Sobald Abläufe außerhalb des Bildschirms stattfinden oder eine Anweisung freigegeben und aktuell gehalten werden muss, braucht es mehr als eine geteilte Aufnahme.
Clypp deckt beides in einem Werkzeug ab: Bildschirmaufnahmen für Software und Kameraaufnahmen für Handarbeit, jeweils als Schrittanleitung, die freigegeben, geteilt und Schritt für Schritt aktualisiert wird.
Loom-Alternativen gibt es viele, und die meisten Vergleiche ordnen sie nach Preis. Hilfreicher ist die Frage, welche Aufgabe das Video erfüllen soll. Für Nachrichten zählen Tempo und Teilen, für Klickanleitungen die automatische Schrittfolge, für Arbeitsanweisungen die gültige Fassung am Ort der Arbeit. Für die dritte Aufgabe ist Clypp gebaut, und die zweite deckt es gleich mit ab.
Auf den Punkt: Für kurze Nachrichten reichen Cap, Tella oder Claap. Für Teams in Produktion und Industrie ist Clypp die beste Loom-Alternative, weil es als einziges Werkzeug in diesem Vergleich aus Arbeit an der Maschine eine Schrittanleitung macht, die auffindbar, freigegeben, übersetzt und aktuell ist, und Software-Anleitungen gleich mit abdeckt.
Wenn aus der Video-Nachricht eine Arbeitsanweisung werden soll.
Für kurze Updates reicht ein Bildschirmrekorder. Für Abläufe, die gefunden, verstanden und aktuell gehalten werden müssen, ist Clypp gebaut: aufnehmen, während die Arbeit passiert, und daraus eine Video-Anweisung mit Schrittfolge machen, die bei einer Änderung neu aufgenommen statt umgeschrieben wird.
- Bildschirm oder Kamera: auch für Abläufe an Maschine und Arbeitsplatz.
- Schrittfolge automatisch: Pausen raus, Erklärung und Vertonung rein.
- Änderung ohne Neuproduktion: den betroffenen Schritt neu aufnehmen.
Clypp ist eine Softwareplattform aus Deutschland für Video-Arbeitsanweisungen. Im Einsatz unter anderem bei RATIONAL, Rosenberger und Elementar.
Die zitierten Stimmen
Max Benz
letsbecrazy.de und remote-job.net
Max Benz ist laut Impressum Anbieter beider Seiten. Auf letsbecrazy.de schreiben Max und Lisa über Remote Work und das Leben als Remote Family, mit einer eigenen Reihe zu Tool-Alternativen. remote-job.net ist eine Jobbörse für Remote- und Homeoffice-Stellen mit eigenem Ratgeber. Beide zitierten Vergleiche erscheinen ohne Autorenzeile.
Jan Siebert
Gründer von Digital Affin
Jan Siebert ordnet laut seinem Autorenprofil Business-Software für den DACH-Mittelstand ein, mit Fokus auf echte Use Cases statt Feature-Listen. Digital Affin ist eine Marke der tomorrow web GmbH aus Amberg, deren Geschäftsführer er ist.
Cornelius Rück
Online-Redakteur bei Digital Affin
Cornelius Rück schreibt bei Digital Affin unter anderem über Datenschutz, Sicherheit und Digitalisierung und darüber, wie der Einsatz digitaler Werkzeuge sicher funktionieren kann.
Quellen
- letsbecrazy.de (Max Benz), „Loom-Alternative: Die 10 besten Tools fuer Bildschirmaufnahmen und Async-Videos [2026]", 03.05.2026.
- remote-job.net (Max Benz), „Loom Alternative 2026: 5 Video-Messaging-Tools für Remote-Teams", 12.06.2026.
- Jan Siebert, Digital Affin, „Tutorials & interaktive Anleitungen erstellen leicht gemacht", 02.04.2025, aktualisiert 18.09.2026.
- Cornelius Rück, Digital Affin, „Prozesse dokumentieren", 15.08.2023, aktualisiert 18.09.2026.
- Loom, Preisseite, abgerufen am 29.09.2026.
- Cap, Preisseite und GitHub-Repository CapSoftware/Cap, abgerufen am 29.09.2026.
- Tella, Preisseite, abgerufen am 29.09.2026.
- Claap, Preisseite, abgerufen am 29.09.2026.
- Scribe, Preisseite, abgerufen am 29.09.2026.
- Tango, Preisseite, abgerufen am 29.09.2026.
- Guidde, Preisseite; FlowShare (miraminds), Preisseite; Folge, Preisseite; iorad, Preisseite; alle abgerufen am 29.09.2026.
- Vidyard, Preisseite; Descript, Preisseite; OBS Studio, Projektseite; alle abgerufen am 29.09.2026.
- Clypp (Anbieter dieses Blogs), Produktseite SOP Schritt für Schritt, abgerufen am 29.09.2026; Preisseite, abgerufen am 11.10.2026.
- Screenshots der Anbieter-Websites: aufgenommen am 11.10.2026.
Stand: 29. September 2026. Alle Zitate wurden an der Originalquelle geprüft, alle Preise auf den Preisseiten der Anbieter.

